Blockgesintertes NdFeB , wegen seiner außergewöhnlichen magnetischen Leistung oft als „König der Magnete“ bezeichnet, weist in seiner chemischen Zusammensetzung einen schwerwiegenden Fehler auf, der einen Oberflächenschutz erfordert: hohe Korrosionsanfälligkeit. Dieser Magnet besteht hauptsächlich aus Neodym (Nd), Eisen (Fe) und Bor (B), wobei Eisen etwa 60–70 % seines Gewichts ausmacht. Eisen reagiert als reaktives Metall leicht mit Sauerstoff, Feuchtigkeit und sogar leicht sauren/alkalischen Substanzen in der Umgebung und bildet Rost (Eisenoxid).
Schlimmer noch: Neodym ist chemisch sogar aktiver als Eisen. Wenn es Luft ausgesetzt wird, oxidiert Neodym auf der Oberfläche des Magneten schnell und bildet eine lockere, poröse Oxidschicht. Diese Schicht kann nicht als Schutzbarriere wirken; Stattdessen lässt es Feuchtigkeit und Sauerstoff in das Innere eindringen und löst „intergranulare Korrosion“ aus – einen Prozess, der die Bindungen zwischen den inneren Körnern des Magneten erodiert. Im Laufe der Zeit lässt diese Korrosion nicht nur die Oberfläche des Magneten verblassen, sondern führt auch dazu, dass er reißt, sich ablöst oder sogar zerbröckelt, wodurch seine strukturelle Integrität direkt zerstört wird.
Im Gegensatz zu anderen Magneten (z. B. Ferritmagneten) mit relativ stabilen Oberflächen verstärkt der Sinterprozess von Block Sintered NdFeB diese Anfälligkeit noch weiter. Durch das Sintern entstehen im Inneren des Magneten winzige Poren, die als „Kanäle“ für das tiefe Eindringen korrosiver Substanzen dienen. Ohne eine versiegelte Beschichtung werden diese Poren zu versteckten Korrosions-Hotspots, was die Verschlechterung des Magneten beschleunigt.
Korrosion wirkt sich nicht nur auf das Aussehen und die Struktur von Block Sintered NdFeB aus – sie untergräbt auch direkt den „Kernvorteil“, der ihm den Titel „Magnetkönig“ einbringt: seine magnetische Stärke.
Die magnetischen Eigenschaften des Magneten (wie Remanenz, Koerzitivfeldstärke und maximales Energieprodukt) hängen vollständig von der geordneten Anordnung seiner inneren magnetischen Domänen ab. Bei Korrosion wird diese Ordnung durch die Bildung von Oxidschichten (wie Neodymoxid und Eisenoxid) gestört. Diese nichtmagnetischen Oxidsubstanzen wirken als „Barrieren“ zwischen Magnetkörnern und schwächen die magnetische Kopplungskraft im Inneren des Magneten. Beispielsweise ergab eine Studie, dass ein unbeschichteter blockgesinterter NdFeB-Magnet nach 30-tägiger Einwirkung einer feuchten Umgebung (relative Luftfeuchtigkeit 95 %, Temperatur 40 °C) 15–20 % seiner Koerzitivfeldstärke verlor – ein wichtiger Indikator für seine Widerstandsfähigkeit gegen Entmagnetisierung.
In schweren Fällen kann interkristalline Korrosion den Magneten in kleine Fragmente spalten. Jedes Fragment verfügt über ein unabhängiges Magnetfeld, und die gegenseitige Beeinflussung dieser Felder hebt einen Teil der gesamten Magnetkraft auf. Bei Anwendungsszenarien, die eine stabile magnetische Leistung erfordern (z. B. Motoren neuer Energiefahrzeuge oder Präzisionssensoren), kann bereits ein Abfall der Magnetstärke um 5 % zu Fehlfunktionen der Ausrüstung führen – wie einer verringerten Motoreffizienz oder ungenauen Sensormesswerten.
Darüber hinaus können Korrosionsprodukte (z. B. Rostpulver) die Umgebung des Magneten verunreinigen. In elektronischen Geräten können diese leitfähigen Rostpartikel zu Kurzschlüssen zwischen Bauteilen führen; In medizinischen Geräten könnten sie ein Hygienerisiko darstellen. Bei der Beschichtung geht es also nicht nur um den Schutz des Magneten selbst, sondern auch um die Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des gesamten Systems, zu dem er gehört.
Die Oberflächenbeschichtung fungiert als „Schutzpanzer“, der auf die Schwachstellen von Block Sinter NdFeB zugeschnitten ist und drei Kernfunktionen erfüllt, die für den praktischen Einsatz unverzichtbar sind.
Erstens bietet es eine versiegelte Barriere gegen Korrosion. Eine hochwertige Beschichtung (z. B. eine Nickel-Kupfer-Nickel-Beschichtung oder eine Epoxidharzbeschichtung) bildet einen dichten, kontinuierlichen Film auf der Oberfläche des Magneten, der nicht nur die äußere Schicht bedeckt, sondern auch die winzigen Poren füllt, die beim Sintern entstanden sind. Dieser Film blockiert den direkten Kontakt zwischen den aktiven Komponenten des Magneten (Neodym und Eisen) und Luft, Feuchtigkeit oder korrosiven Chemikalien und verhindert so grundsätzlich die Entstehung von Oxidation und Korrosion. Beispielsweise kann eine Nickel-Kupfer-Nickel-Beschichtung mit einer Dicke von 10–20 μm 500 Stunden neutralem Salzsprühtest (gemäß ASTM B117-Standards) ohne sichtbare Korrosion standhalten – was die 24-Stunden-Grenze unbeschichteter Magnete bei weitem übertrifft.
Zweitens bewahrt die Beschichtung die langfristige magnetische Stabilität. Durch die Verhinderung von Korrosion erhält die Beschichtung die Integrität der internen magnetischen Domänenstruktur des Magneten aufrecht und stellt sicher, dass seine magnetischen Eigenschaften (Remanenz, Koerzitivfeldstärke usw.) während der gesamten Lebensdauer innerhalb des Designbereichs bleiben. Bei Langzeitanwendungen (z. B. Windkraftanlagen, die 20 Jahre lang betrieben werden müssen) kann eine zuverlässige Beschichtung die jährliche magnetische Verlustrate auf weniger als 1 % reduzieren und so die langfristige Effizienz der Ausrüstung sicherstellen.
Drittens verbessert die Beschichtung die Kompatibilität mit Anwendungsszenarien. Unterschiedliche Einsatzumgebungen stellen besondere Anforderungen: Magnete in Fahrzeugfahrwerken müssen Öl und hohen Temperaturen standhalten, während Magnete in Schiffsausrüstung der Erosion durch Salzwasser standhalten müssen. Spezielle Beschichtungen (z. B. PTFE-Beschichtung für hohe Temperaturen oder Passivierungsbeschichtungen für Salzwasserbeständigkeit) ermöglichen es Block Sinter NdFeB, sich an diese rauen Bedingungen anzupassen. Ohne eine solche Anpassung wäre selbst der stärkste „Magnetkönig“ auf trockene Umgebungen mit Raumtemperatur beschränkt, was seinen Anwendungsbereich erheblich einschränkt.
Gibt es angesichts der entscheidenden Rolle der Beschichtung eine Situation, in der blockgesintertes NdFeB ohne Oberflächenbehandlung verwendet werden kann? Die Antwort ist äußerst begrenzt – und selbst in diesen Fällen müssen strenge Bedingungen erfüllt sein.
Die einzig möglichen „Keine-Beschichtung“-Szenarien sind kurzfristige, hochkontrollierte Umgebungen, in denen der Magnet vollständig von Korrosionsauslösern isoliert ist. Zum Beispiel:
Auch in diesen Fällen bleiben Risiken bestehen. Ein kleines Leck im Inertgasbehälter oder ein versehentlicher Kontakt mit Umgebungsluft während des Betriebs können dennoch zu Oberflächenoxidation führen. Für jede Anwendung, bei der der Magnet länger als eine Woche funktionieren muss oder in Umgebungen mit einer Luftfeuchtigkeit über 30 % (nahe der normalen Luftfeuchtigkeit in Innenräumen) verwendet werden soll, ist die Beschichtung nicht verhandelbar.
Manche glauben fälschlicherweise, dass „blockgesintertes NdFeB mit hoher Koerzitivfeldstärke“ korrosionsbeständiger ist und eine Beschichtung überspringen kann. Dies ist ein Missverständnis: Koerzitivkraft bezieht sich auf die Fähigkeit des Magneten, der Entmagnetisierung zu widerstehen, nicht auf seine chemische Stabilität. Magnete mit hoher Koerzitivfeldstärke enthalten immer noch die gleichen reaktiven Neodym- und Eisenkomponenten und sind daher genauso anfällig für Korrosion wie normales blockgesintertes NdFeB.
Für blockgesintertes NdFeB ist die Oberflächenbeschichtung kein optionales „Upgrade“, sondern eine grundlegende „Voraussetzung“, um seinen Wert auszuschöpfen. Seine inhärente chemische Reaktivität und die poröse Sinterstruktur machen Korrosion ohne Schutz unvermeidlich – und Korrosion zerstört direkt sowohl seine strukturelle Integrität als auch seine magnetische Leistung.
Der Titel „König der Magnete“ wird durch seine überragende magnetische Stärke verliehen, die jedoch nur durch den Schutz einer Beschichtung aufrechterhalten werden kann. Ob in Fahrzeugen mit neuer Energie, in der Unterhaltungselektronik, in medizinischen Geräten oder in Systemen für erneuerbare Energien – die Beschichtung stellt sicher, dass Block Sintered NdFeB seine Aufgabe über Jahre hinweg zuverlässig erfüllen kann. Im Wesentlichen ist die Beschichtung die Brücke, die das „Potenzial“ (außergewöhnliche magnetische Eigenschaften) des Magneten mit seiner „Praktikabilität“ (stabiler, langfristiger Einsatz in realen Umgebungen) verbindet – ohne diese Brücke wäre der „Magnetkönig“ ein leistungsstarkes, aber unbrauchbares Material.
Jinlun Magnet spezialisiert sich auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von leistungsstarken Seltenerd-Permanentmagneten.
Sales00@jlmagnet.com
+86-574-6321 2222
+86-186 5748 2111
Nr. 1658, Norddritte Ringstraße, Stadt Cixi, Provinz Zhejiang, 315300, China
QR-Code für Mobilgeräte
Copyright © Ningbo Jinlun Magnet Technology Co., Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
